Edith und Jasmin: Familie bei der Arbeit, und darüber hinaus
Edith Gonzalez (45) und ihre Tochter Jasmin Govers (26) arbeiten bei Vebego. An verschiedenen Standorten, in verschiedenen Lebensphasen, aber mit dem gleichen Gefühl: Hier gehört man dazu.
Edith arbeitet seit drei Jahren als Reinigungskraft bei Vebego Zorgservice. „Ich habe diesen Job über einen ehemaligen Kollegen bei einer anderen Firma bekommen. Ich wollte nämlich eine Zeit lang nicht mehr arbeiten und zu Hause bei den Kindern bleiben. Ich bin mit einem Niederländer verheiratet. Er arbeitet bei einer Offshore-Firma, so habe ich ihn vor Jahren kennengelernt. Er war beruflich in Nicaragua, wo ich herkomme. Nicaragua ist mein Land. Wir haben uns verliebt, aber ich hatte dort zwei Töchter. Und wir waren noch sehr jung: Er war 20 und ich 21 Jahre alt. Ich habe sofort gesehen: Dieser Mann ist lieb, fürsorglich und zuverlässig. Letztendlich bin ich also aus Liebe in die Niederlande gekommen. Allerdings erst ein paar Jahre später, weil ich wegen der Kinder noch nicht weggehen wollte. Schließlich kam ich mit 25 Jahren in die Niederlande. Mein niederländischer Mann und ich bekamen noch zwei weitere Töchter. Ich habe also insgesamt vier Töchter in ganz unterschiedlichen Altersstufen: 27, 24, 17 und 10 Jahre alt. Und weil ich vor zehn Jahren noch eine Überraschung bekam, wollte ich wieder weniger arbeiten.
Ein Job, der zum Leben passt
Über einen ehemaligen Kollegen kam Edith zu Vebego. „Es war perfekt: Arbeit von 9 bis 12 Uhr, während der Schulzeit, und dazu noch in der Nähe der Schule meiner Töchter. Fünf Tage pro Woche und gelegentlich am Wochenende eine Toilettenrunde. Das war gut zu schaffen.“ Für Edith war es mehr als nur praktisch. „Ich arbeite in der Altenpflege. Das gefällt mir sehr gut, mit Menschen zu arbeiten.“
Auch Tochter Jasmin kam über ihre Mutter zu Vebego.
„Ich war auf der Suche nach einer Beschäftigung. Meine Mutter fragte mich, ob ich nicht als Ferienaushilfe bei Vebego arbeiten wolle. Das hat mir so gut gefallen, dass ich mehrere Sommer lang dabei geblieben bin.“
Mittlerweile studiert Jasmin Marketing & Kommunikation. Sie wohnt in Vlissingen, arbeitet zwei Tage pro Woche bei Vebego Cleaning Services, absolviert zwei Tage lang ein Praktikum und geht einen Tag zur Schule. „Ziemlich stressig, aber gut zu kombinieren.“
Mutter und Tochter arbeiteten eine Zeit lang zusammen. Edith hat Jasmin sogar eingearbeitet. „Bei der Arbeit waren wir einfach Kolleginnen”, sagt Edith. „Ich habe ihr keine Befehle erteilt. Wir haben einander zugehört und uns gegenseitig geholfen. Das hat gut funktioniert.”
Jasmin bestätigt dies: „Wenn meine Mutter noch nicht fertig war, sprang ich ein. Das war völlig in Ordnung. Wir machten die gleiche Arbeit, bei derselben Firma. Zusammen waren wir schneller fertig.“
Am Arbeitsplatz wurde oft eine Verbindung zwischen Edith und Jasmin hergestellt. „Die Leute sagten manchmal: ‚Bist du die Tochter von Edith? Sie ist immer so fröhlich und freundlich‘“, erzählt Jasmin. „Das habe ich sehr gerne gehört. Und ehrlich gesagt: Wenn meine Mutter sich mit jemandem gut versteht, bin ich mir fast sicher, dass ich das auch kann. Wir sind uns ziemlich ähnlich – obwohl sie noch geselliger ist.“ Edith lächelt: „Diese Geselligkeit habe ich wirklich in der Gastronomie gelernt. Ich finde es schön, mit Menschen zu arbeiten.“
Als Mensch wahrgenommen werden
Was Edith an Vebego am meisten schätzt? Die Antwort kommt ohne zu zögern. „Hier wird man wahrgenommen. Bei meinem vorherigen Arbeitgeber habe ich zwölf Jahre lang gearbeitet. Zu Weihnachten bekam man eine Karte, und das war's. Hier ist das ganz anders.“ Sie erzählt von Koordinatoren, die auf eine Tasse Kaffee vorbeikommen, manchmal mit selbstgebackenem Kuchen. Von Pralinen, Interesse nach dem Urlaub, echter Aufmerksamkeit. „Man braucht das vielleicht nicht, aber man fühlt sich geschätzt. Hier gehört man dazu. Wie eine Familie. Im Vergleich dazu habe ich mich früher wirklich wie eine Waise gefühlt.“ Auch Jasmin kennt dieses Familiengefühl. „In Corona-Zeiten war das Abholen des Weihnachtspakets ein echtes Erlebnis. Ein Drive-Thru mit Zwischenstopps, Getränken, tanzenden Schneemännern, Pralinen ... eine echte Show.“ Sie lacht bei der Erinnerung: „Ich saß einfach mit meiner Mutter im Auto und habe Weihnachten gefeiert.
Die Weihnachtspakete werden zu Hause gemeinsam ausgepackt. Mit der ganzen Familie. „Dann denke ich: Das gefällt meiner Schwester, das meiner Mutter. Meine Oma hat eine Lampe aus meinem Vebego-Paket bekommen. Sie sagt immer noch: ‚Das ist von meiner kleinen Jasmini.‘“
Wachsen, auch als Mensch
Bei Vebego geht es nicht nur um Arbeit, sondern auch um Entwicklung. Edith hat das aus nächster Nähe miterlebt. „Es kam eine Kollegin, Emilia, die nur Englisch sprach. Ich habe ihr angeboten, ihr Niederländisch beizubringen. Als Vebego davon erfuhr, wurde ihr Niederländischunterricht angeboten. Jeden Donnerstag. Jetzt spricht sie gut Niederländisch. Das finde ich so schön: Hier will man dir wirklich helfen.“
Kleine Ideen, große Wirkung
Edith ist bekannt für ihre Kreativität. So trägt sie T-Shirts, auf denen der Wochentag steht. „Die Kunden in der Altenpflege fragen oft, welcher Tag heute ist. Jetzt müssen sie nur noch auf mein Shirt schauen. Kürzlich sagte ein Herr, er habe auf mich gewartet, um zu erfahren, welcher Tag heute ist.“ Auf der Rückseite stehen die Wochentage auf Spanisch. „So lernen sie auch noch ein bisschen“, lacht sie.
Die Zukunft
Jasmin blickt nach vorne. „Ich weiß noch nicht genau, wie meine Arbeit aussehen wird, wenn ich mein Studium abgeschlossen habe. Aber Vebego ist groß. Vielleicht im Marketing oder in der Kommunikation ... wer weiß.“
Fest steht: Das Familiengefühl, das Edith und Jasmin zu Hause erleben, finden sie auch bei der Arbeit wieder. Bei Vebego sind sie nicht nur Kolleginnen. Sie gehören dazu.